AGB's und Terminbedingungen

Rechtstexte

‍
Stand: 08.08.26

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN UND TERMINBEDINGUNGEN


‍1. Geltungsbereich und Anbieterin


1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Terminbedingungen, nachfolgend „AGB“, gelten für sämtliche Verträge über Dienstleistungen, Wohlfühlanwendungen und Gutscheine
zwischen
Regina Neubauer
Geschäftsbezeichnung: Vitalblüte
Hainburger Straße 20/20
1030 Wien
Österreich
E-Mail: kontakt@vitalbluete.at
Telefon: 0677 61460789
Website: https://www.vitalbluete.at
nachfolgend „Vitalblüte“, und ihren Kundinnen und Kunden.

1.2. Abweichende individuelle Vereinbarungen gehen diesen AGB vor, sofern sie ausdrücklich zwischen Vitalblüte und der Kundin beziehungsweise dem Kunden getroffen wurden.

1.3. Zwingende gesetzliche Rechte von Verbraucherinnen und Verbrauchern bleiben in jedem Fall unberührt.



2. Leistungen und Leistungsumfang

‍
2.1. Vitalblüte bietet gewerbliche ayurvedische Wohlfühlanwendungen ausschließlich im Rahmen der Gewerbeberechtigung „Massage, eingeschränkt auf Ayurveda-Wohlfühlpraktik“ an.
‍
2.2. Art, Umfang, Dauer und Preis der jeweils vereinbarten Leistung ergeben sich aus der individuellen Termin- beziehungsweise Buchungsbestätigung.
‍
2.3. Die auf der Website, in sozialen Medien, in Informationsunterlagen oder in sonstiger Werbung enthaltenen Beschreibungen der Leistungen dienen der allgemeinen Information. Sie stellen noch kein verbindliches Angebot und keine Garantie für die jederzeitige Verfügbarkeit eines bestimmten Termins dar.
‍
2.4. Die angebotenen Leistungen dienen dem allgemeinen Wohlbefinden und der Entspannung. Sie stellen keineärztliche, physiotherapeutische, psychotherapeutische, heilkundliche oder sonstige medizinische Untersuchung, Diagnose oder Behandlung dar und ersetzeneine solche nicht.
‍
2.5. Vitalblüte gibt keine Heilungs-, Erfolgs- oder Wirkungsgarantie ab. Bei akuten, unklaren, anhaltendenoder sich verschlimmernden Beschwerden ist eine medizinische Abklärung durch eine entsprechend befugte Gesundheitsfachperson erforderlich.



3. Terminanfrage und Vertragsabschluss


3.1. Terminanfragen über die Website, per E-Mail, telefonisch oder über einen anderen vereinbarten Kommunikationsweg sind zunächst unverbindlich.
‍
3.2. Ein Vertrag kommt erstzustande, wenn
●     Vitalblüte der Kundin beziehungsweise dem Kunden diese AGB vor Vertragsabschluss zur Verfügung gestellt hat,
●     die Kundin beziehungsweise der Kunde die AGB und insbesondere die darin enthaltenen Termin- und Stornobedingungen akzeptiert hat und
●     Vitalblüte den angefragten Termin ausdrücklich inTextform bestätigt hat.
‍
3.3. Als Bestätigung in Textformgelten insbesondere eine E-Mail, WhatsApp-Nachricht oder eine Nachricht übereinen zuvor gemeinsam vereinbarten Nachrichtendienst.
‍
3.4. Änderungen der vereinbarten Anwendung, Dauer oder sonstiger wesentlicher Vertragsinhalte bedürfen einer neuerlichen Vereinbarung zwischen Vitalblüte und der Kundin beziehungsweise dem Kunden.



4. Preise und Bezahlung


4.1. Es gilt der bei Vertragsabschluss beziehungsweise in der Terminbestätigung vereinbarte Preis.
‍
4.2. Die gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern angegebenen Preise sind Endpreise. Zusätzliche Kosten werden nur verrechnet, wenn sie vor Vertragsabschluss ausdrücklich vereinbart wurden.
‍
4.3. Sofern nichts anderes vereinbart wurde, ist der Preis unmittelbar nach Erbringung der Leistung zur Zahlung fällig.
‍
4.4. Die Bezahlung erfolgt bar oder mittels einer anderen von Vitalblüte zum jeweiligen Zeitpunkt angebotenen und vorab bekannt gegebenen Zahlungsmethode.
‍
4.5. Wird im Einzelfall eine Rechnung ausgestellt oder eine andere Zahlungsfrist vereinbart, ist der Rechnungsbetrag innerhalb der auf der Rechnung beziehungsweise in der Vereinbarung angeführten Frist zu bezahlen.
‍
4.6. Gutscheine sind grundsätzlich bei ihrem Erwerb zu bezahlen, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
‍
4.7. Vitalblüte ist Kleinunternehmerin im Sinne des § 6 Abs. 1 Z 27 UStG, weshalb keine Umsatzsteuer verrechnet und ausgewiesen wird.



5. Terminvereinbarung und Stornierung


5.1. Vereinbarte und von Vitalblüte bestätigte Termine sind verbindlich.
‍
5.2. Eine kostenfreie Absage oder Verschiebung ist bis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Terminbeginn möglich. Die Frist wird in Kalenderstunden berechnet. Samstage, Sonntage und Feiertage werden mitgerechnet. Maßgeblich ist der Zeitpunkt, zu dem die Absage beziehungsweise der Verschiebungswunsch bei Vitalblüte eingeht.

5.3. Erfolgt die Absage oder Verschiebung weniger als 24 Stunden vor dem vereinbarten Terminbeginn, werden 100 % des für den Termin vereinbarten Preises in Rechnung gestellt. Bei Nichterscheinen ohne vorherige Absage werden ebenfalls 100 % des für den Terminvereinbarten Preises in Rechnung gestellt.
‍
5.4. Kann der frei gewordeneTermin vollständig anderweitig vergeben werden, entfällt die Stornogebühr. Der Kundin beziehungsweise dem Kunden bleibt der Nachweis offen, dass Vitalblüte durch die kurzfristige Absage, Verschiebung oder das Nichterscheinen kein oder ein wesentlich geringerer wirtschaftlicher Nachteil entstanden ist. In diesem Fall wird die Stornogebühr entsprechend reduziert oder entfällt.

5.5. Gesetzlich bestehende Rücktritts- beziehungsweise Widerrufsrechte bleiben unberührt. Bei einem wirksam ausgeübten gesetzlichen Rücktritt wird keine vertragliche Stornogebühr verrechnet.



6. Verspätetes Erscheinen


6.1. Bei verspätetem Erscheinen kann sich die Dauer der Anwendung entsprechend verkürzen, sofern eine vollständige Durchführung den nachfolgenden Termin beeinträchtigen würde.

6.2. Der vereinbarte Terminendet grundsätzlich zum ursprünglich vereinbarten Zeitpunkt. Ein Anspruch auf Verlängerung der reservierten Zeit besteht nicht.

6.3. Der vereinbarte Preisbleibt bei einer durch die Kundin beziehungsweise den Kunden verursachten Verkürzung grundsätzlich unverändert.

6.4. Bei einer erheblichen Verspätung kann Vitalblüte die Durchführung der Anwendung ablehnen, wenn einesichere, sorgfältige und ordnungsgemäße Durchführung innerhalb der verbleibenden Zeit nicht mehr möglich ist.



7. Absage oder Terminänderung durch Vitalblüte


7.1. Vitalblüte ist berechtigt, einen vereinbarten Termin aus wichtigem Grund abzusagen oder zu verschieben. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere bei Krankheit, einem unvorhersehbaren persönlichen Verhinderungsgrund, technischen oder räumlichen Problemen, höherer Gewalt oder Umständen vor, die eine sichere Durchführung der Anwendung nicht ermöglichen.

7.2. Vitalblüte wird die Kundinbeziehungsweise den Kunden über eine notwendige Absage oder Verschiebung sofrüh wie möglich über die bekannt gegebenen Kontaktdaten informieren.

7.3. In diesem Fall wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin angeboten.

7.4. Wurde die abgesagte Leistung bereits bezahlt und wird kein Ersatztermin vereinbart, wird der für die ausgefallene Leistung bezahlte Betrag zurückerstattet.

7.5. Weitere Ansprüche richten sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.



8. Sicherheit und Mitwirkung der Kundin oder des Kunden


8.1. Die Kundin beziehungsweiseder Kunde informiert Vitalblüte vor Beginn der Anwendung über Umstände, die füreine sichere Durchführung wesentlich sein können. Dazu gehören insbesondere:
●     Schwangerschaft,
●     Allergien oder Unverträglichkeiten,
●     akute oder ansteckende Erkrankungen,
●     Fieber oder ausgeprägtes Unwohlsein,
●     akute Beschwerden oder Schmerzen,
●     Hautreaktionen, Hauterkrankungen oder offene Wunden,
●     frische Verletzungen, Operationen oder Narben,
●     ärztlich angeordnete Einschränkungen,
●     die Einnahme von Medikamenten, soweit diese für die sichere Durchführung der Anwendung von Bedeutung sein kann,
●     sowie sonstige bekannte Umstände, die gegen dieDurchführung oder für eine Anpassung der Anwendung sprechen könnten.

8.2. Fragen, die der sicheren Durchführung der vereinbarten Anwendung dienen, sind nach bestem Wissenvollständig und wahrheitsgemäß zu beantworten.

8.3. Vitalblüte nimmt keine medizinische Diagnose vor. Die Abfrage relevanter Umstände dient ausschließlichder Entscheidung, ob und in welcher Form eine gewerbliche Wohlfühlanwendung sicher durchgeführt werden kann.

8.4. Vitalblüte ist berechtigt, eine Anwendung aus Sicherheitsgründen abzulehnen, zu verschieben, anzupassen oder zu unterbrechen. Vitalblüte kann die Durchführung außerdem von einer vorherigen ärztlichen Abklärung oder Freigabe abhängig machen.

8.5. Eine Anwendung kann insbesondere abgelehnt oder beendet werden, wenn
●     eine sichere Durchführung nicht gewährleistet erscheint,
●     relevante gesundheitliche Umstände nicht ausreichend geklärt werden können,
●     die Kundin beziehungsweise der Kunde erkennbar unterdem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Substanzen steht,
●     ansteckende Symptome oder offene beziehungsweise entzündete Hautstellen bestehen oder
●     ein respektvoller und angemessener Ablauf der Anwendung nicht möglich ist.

8.6. Bei akutem Unwohlsein oder neu auftretenden Beschwerden während einer Anwendung ist Vitalblüte unverzüglich zu informieren.
‍
8.7. Werden für die sichere Durchführung wesentliche Umstände verschwiegen oder unrichtig angegeben, haftet Vitalblüte nicht für daraus entstehende Folgen, soweit diese auf die fehlende oder unrichtige Information zurückzuführen sind. Die Haftung für Personenschäden sowie für vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten bleibt unberührt.
‍
8.8. Bei ayurvedischen Anwendungen werden Öle verwendet, die Flecken auf Kleidung und Accessoires hinterlassen sowie die Haare verschmutzen können, weshalb das Tragen unempfindlicher Kleidung empfohlen wird. Für dadurch entstehende Verschmutzungen wird, ausgenommen bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, keine Haftung übernommen.

8.9. Für mitgebrachte Garderobe und Wertgegenstände übernimmt Vitalblüte, ausgenommen bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, keine Haftung.



9. Gutscheine


9.1. Entgeltlich erworbene Gutscheine sind ab dem Ausstellungsdatum 30 Jahre gültig. Es wird jedoch empfohlen, Gutscheine zeitnah einzulösen, da sich Standort, Angebot oder Rahmenbedingungen von Vitalblüte im Laufe der Zeit ändern können. Die gesetzlichen Ansprüche der Gutscheininhaberin beziehungsweise des Gutscheininhabers bleiben davon unberührt.

9.2. Wird ein mit Gutschein gebuchter Termin weniger als 24 Stunden vorher abgesagt oder nicht wahrgenommen, gilt der Gutschein in Höhe der gemäß Punkt 5.3 und 5.4 anfallenden Stornogebühr als eingelöst.
‍
9.3. Gutscheine sind nach Absprache übertragbar, sofern sie nicht ausdrücklich auf eine bestimmte Person ausgestellt wurden oder eine persönliche Leistungsvoraussetzung besteht.

9.4. Eine Barauszahlung beziehungsweise Barablöse des Gutscheinwertes ist ausgeschlossen. Zwingende gesetzliche Ansprüche, insbesondere bei einer dauerhaft unmöglich gewordenenLeistung, bleiben unberührt.



10. Gesetzliches Rücktrittsrecht bei Fernabsatzverträgen


10.1. Soweit ein Vertrag miteiner Verbraucherin beziehungsweise einem Verbraucher ausschließlich über Fernkommunikationsmittel, insbesondere über eine Website, E-Mail oder Telefon, abgeschlossen wird und die Voraussetzungen des Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetzeserfüllt sind, gelten die gesetzlichen Rücktrittsrechte.

10.2. Besteht ein gesetzliches Rücktrittsrecht, erhält die Kundin beziehungsweise der Kunde vor Vertragsabschluss die gesetzlich erforderlichen Informationen sowie ein Muster-Widerrufsformular.

10.3. Soll eine Dienstleistungauf ausdrücklichen Wunsch bereits vor Ablauf der gesetzlichen Rücktrittsfristbeginnen, erfolgt der Beginn nur unter den gesetzlich vorgesehenen Voraussetzungen.

10.4. Wurde während der Rücktrittsfrist auf ausdrückliches Verlangen bereits ein Teil der vereinbarten Dienstleistung erbracht und wird anschließend wirksam vom Vertragzurückgetreten, kann ein angemessener, dem bereits erbrachten Leistungsanteilentsprechender Betrag zu bezahlen sein, sofern die gesetzlichen Informations-und Zustimmungsvoraussetzungen erfüllt wurden.

10.5. Nach vollständigerErbringung der Dienstleistung kann das gesetzliche Rücktrittsrecht unter dengesetzlich vorgesehenen Voraussetzungen erlöschen.



11. Gewährleistung und Haftung


11.1. Die gesetzlichen Gewährleistungsrechte bleiben uneingeschränkt bestehen.

11.2. Die Haftung von Vitalblüterichtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.

11.3. Zwingende gesetzliche Haftungsansprüche, insbesondere Ansprüche wegen Personenschäden, bleibenunberührt und werden durch diese AGB nicht ausgeschlossen oder eingeschränkt.



12. Datenschutz


12.1. Personenbezogene Datenwerden nach Maßgabe der geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriftenverarbeitet.

12.2. Ausführliche Informationenüber Art, Zweck, Rechtsgrundlagen, Empfänger und Dauer der Datenverarbeitungsowie über die Rechte der betroffenen Personen enthält die Datenschutzerklärung von Vitalblüte, die auf der Website unter „Impressum & Datenschutz“ abrufbar ist.
‍
12.3. Die gemäß Punkt 8 erhobenen Gesundheitsangaben werden ausschließlich zur sicheren Durchführung der Anwendung und nur auf Grundlage einer ausdrücklichen Einwilligung der Kundin beziehungsweise des Kunden gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO verarbeitet. Diese Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.



13. Anwendbares Recht und Gerichtsstand


13.1. Es gilt österreichisches Recht.

13.2. Gegenüber Verbraucherinnenund Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch nicht derSchutz zwingender gesetzlicher Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird.

13.3. Für Verbraucherinnen und Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände. Durch diese AGB wird keindavon abweichender ausschließlicher Gerichtsstand vereinbart.


‍
14. Änderungen der AGB

14.1. Für einen Vertrag gilt grundsätzlich jene Fassung der AGB, die bei Vertragsabschluss vereinbart wurde.

14.2. Eine spätere Änderung derauf der Website veröffentlichten AGB verändert bereits abgeschlossene Verträge nicht, sofern die Änderung nicht ausdrücklich und wirksam mit der Kundinbeziehungsweise dem Kunden vereinbart wurde.


‍
15. Schlussbestimmungen

‍
15.1. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibendie übrigen Bestimmungen im gesetzlich zulässigen Umfang unberührt.

15.2. An die Stelle einer unwirksamen Bestimmung treten die jeweils anwendbaren gesetzlichen Regelungen.